SKAJ – Archiv

SKAJ-Weiterbildung 25.9.2025

Rückblick auf unsere Weiterbildung: Fachkräftemangel in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Der Fachkräftemangel beschäftigt auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Zug – und das spürbar. In unserer Weiterbildung am 25. September in den Räumlichkeiten der Jugendarbeit Hünenberg haben wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und wertvolle Impulse erhalten.

Marcus Casutt, Geschäftsleiter des Dachverbands Offene Jugendarbeit Schweiz (DOJ), ging in seinem Referat „Fachkräftemangel in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – wo stehen wir?“ auf folgende Aspekte ein:

  • aktuelle Trends beim Fachkräftemangel und bei der Fluktuation

  • Ursachen und Einflussfaktoren

  • laufende Initiativen und Massnahmen auf nationaler Ebene

Ivica Petrušić von der Hochschule Luzern (HSLU) setzte den Fokus auf „Das Potential der Kinder- und Jugendförderung als treibende Kraft der gesamthaften Soziokultur“ und beleuchtete unter anderem:

  • fachliche Weiterentwicklung und Kooperationen als Chance

  • neue Stellenprofile und Zuständigkeiten

  • die Offene Kinder- und Jugendarbeit als Innovationsmotor für die gesamte Soziokultur

Die Diskussion hat deutlich gemacht: Fachkräftesicherung gelingt nur durch ein Zusammenspiel von attraktiven Arbeitsbedingungen, politischem Engagement und einer klaren Positionierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als unverzichtbarer Teil der Gesellschaft.

Wir danken den Referenten und allen Teilnehmenden herzlich für die wertvollen Beiträge und den offenen Austausch. Gemeinsam können wir Rahmenbedingungen schaffen, die junge Menschen für die Arbeit in der OKJA begeistern.

Jahresbericht 2024 vom Verein Zuger Jugendtreffpunkte mit den Teilbereichen Jugendkulturzentrum industrie45 und Jugendanimation Zug, sowie dem Jugendtreff Herti

Der Verein bezweckt die Förderung und Führung von Jugendtreffpunkten und anderen Einrichtungen der Jugendarbeit in Zug. Die all­gemeine Zielsetzung des Vereins ist darauf ausgerichtet, den Jugendlichen Freiräume für eine vielseitige und bewusstere Frei­zeitgestaltung zu schaffen, sie auf ihrem Weg in die erwachsene Selbständigkeit und Mündigkeit zu fördern und sie in die gesellschaftlichen Prozesse zu integrieren. Der Verein unterstützt Bestrebungen zur Selbstverwaltung in den einzelnen Treffpunkten. Es ist Ziel des Vereins, Ju­gendarbeit und Ju­gendpolitik nicht isoliert zu betrachten, sondern im Rahmen der Gesellschaft gesamtheitlich zu ent­wickeln. Dazu arbeitet der Verein zusammen mit Behörden, Vereinen und Jugendorganisationen. Die Angebote des Vereins grenzen sich von schulischen oder verbandlichen Formen der Jugendarbeit besonders dadurch ab, dass diese meist kostenfrei, ohne Mitgliedschaft oder besondere Zugangsvoraussetzungen in ihrer Freizeit genutzt werden können. Somit wird auch für bildungs- und sozial benachteiligte junge Menschen ein wichtiger Beitrag zur Integration und Vermeidung von Ausgrenzung geleistet.

Hier geht es zum Jahresbericht: ZJT_JB_24

Beitrag Zuger Zeitung 15.4.25