SKAJ – Archiv

VERÖFFENTLICHT AM: fREITAG, 12. DEZEMBER 2025

Abschlussbericht Zuger Meitli Lager

Das Zuger Meitli Lager (Zumela) ist ein kantonales Projekt mit dem Ziel, Mädchen im Oberstufenalter zu fördern, soziale Kontakte zu ermöglichen, einen geschützten Raum zu bieten und sie in der Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten.

Gemeinsam mit einer Partizipationsgruppe von interessierten Mädchen der 1. bis 3. Oberstufe organisieren soziokulturelle Animatorinnen ein Lagerwochenende. Das Zumela (früher Girls in Motion) fand bis 2021 jährlich statt. Nach einer zweijährigen Pause (2022–2023) wurde es 2024 mit einem überarbeiteten Konzept erfolgreich wieder aufgenommen. Die Anpassungen beinhaltete die Beteiligung aller Jugendarbeitsstellen des Kantons. Die Zusammenarbeit unter dem Netzwerk SKAJ führt zu einem wichtigen Fachaustausch und Lernfeld für die Jugendarbeitsstellen und fördert die Mädchenarbeit im Kanton. An diesen Erfolg anknüpfend startete das Projektteam im Frühjahr 2025 erneut in die Planung des diesjährigen Zumelas, welches im November 2025 durchgeführt wurde. Weiteres finden Sie im Abschlussbericht Zumela 2025.

SKAJ-Fachpersonen stärken junge Stimmen

VERÖFFENTLICHT AM: dONNERSTAG, 27. nOVEMBER 2025

Beim 13. Kantonalen Jugendpolittag Zug standen die Jugendlichen im Mittelpunkt – unterstützt von rund 20 Jugendarbeiter*innen aus dem Netzwerk SKAJ, die als Moderator*innen und Prozessbegleiter*innen entscheidend zur gelungenen Umsetzung beitrugen. Ihre Arbeit sorgte dafür, dass Partizipation nicht nur ein Schlagwort blieb, sondern im direkten Austausch zwischen Jugendlichen und Politik tatsächlich gelebt wurde.

Vom ersten Austausch über die Themenwahl bis hin zum Dialog mit Politiker*innen aus den Gemeinden – die Fachpersonen sorgten dafür, dass die Jugendlichen ihre Anliegen klar formulieren und selbstbewusst vertreten konnten. Sie moderierten Diskussionen, strukturierten Arbeitsprozesse und unterstützten die Gruppen dabei, aus Ideen konkrete Forderungen zu entwickeln.

Diese professionelle Begleitung ist zentral für den Erfolg des Jugendpolittags. Dadurch entstehen Begegnungen auf Augenhöhe: Jugendliche erfahren, dass ihre Meinung zählt, und Politiker*innen hören, was junge Menschen wirklich bewegt.

Der Jugendpolittag zeigt eindrücklich, wie wirkungsvolle Partizipation gelingen kann, wenn Fachpersonen aus der Jugendarbeit aktiv mitwirken. Durch ihre Erfahrung und ihr Engagement wird politische Bildung lebendig – und aus abstrakten Begriffen wie Demokratie oder Mitbestimmung wird greifbare Praxis.

Hier zum Schlussbericht vom 13. kantonalen Jugendpolittag

Strategiekonferenz des DOJ - wertvoller Austausch für SKAJ

VERÖFFENTLICHT AM: diENSTAG, 21. oKTOBER 2025

Die Geschäftsleitung des Netzwerk SKAJ nahm an der Strategiekonferenz des Dachverband DOJ · Association AFAJ · Associazione ASAG/AFAJ teil und konnte von einem intensiven, fachlichen Austausch mit Akteur*innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeitaus der ganzen Schweiz profitieren. Die Erkenntnisse sind für unsere Arbeit im Netzwerk besonders wertvoll.

Zentrale Erkenntnisse für SKAJ:

– Der 𝙙𝙞𝙜𝙞𝙩𝙖𝙡𝙚 𝙒𝙖𝙣𝙙𝙚𝙡 bleibt eine Herausforderung.
– Der Bedarf an nationalem und regionalem 𝙇𝙤𝙗𝙗𝙮𝙞𝙣𝙜 ist gross.
– Der 𝙁𝙖𝙘𝙝𝙠𝙧ä𝙛𝙩𝙚𝙢𝙖𝙣𝙜𝙚𝙡 ist schweizweit spürbar und erfordert innovative Strategien.

Die Energie und der Wille, die Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam weiterzubringen, waren deutlich spürbar und motivieren auch unsere Arbeit im Netzwerk SKAJ.

VERÖFFENTLICHT AM: fREITAG, 29. September 2025

SKAJ-Weiterbildung 25.9.2025

Rückblick auf unsere Weiterbildung: Fachkräftemangel in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Der Fachkräftemangel beschäftigt auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Zug – und das spürbar. In unserer Weiterbildung am 25. September in den Räumlichkeiten der Jugendarbeit Hünenberg haben wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und wertvolle Impulse erhalten.

Marcus Casutt, Geschäftsleiter des Dachverbands Offene Jugendarbeit Schweiz (DOJ), ging in seinem Referat „Fachkräftemangel in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – wo stehen wir?“ auf folgende Aspekte ein:

  • aktuelle Trends beim Fachkräftemangel und bei der Fluktuation

  • Ursachen und Einflussfaktoren

  • laufende Initiativen und Massnahmen auf nationaler Ebene

Ivica Petrušić von der Hochschule Luzern (HSLU) setzte den Fokus auf „Das Potential der Kinder- und Jugendförderung als treibende Kraft der gesamthaften Soziokultur“ und beleuchtete unter anderem:

  • fachliche Weiterentwicklung und Kooperationen als Chance

  • neue Stellenprofile und Zuständigkeiten

  • die Offene Kinder- und Jugendarbeit als Innovationsmotor für die gesamte Soziokultur

Die Diskussion hat deutlich gemacht: Fachkräftesicherung gelingt nur durch ein Zusammenspiel von attraktiven Arbeitsbedingungen, politischem Engagement und einer klaren Positionierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als unverzichtbarer Teil der Gesellschaft.

Wir danken den Referenten und allen Teilnehmenden herzlich für die wertvollen Beiträge und den offenen Austausch. Gemeinsam können wir Rahmenbedingungen schaffen, die junge Menschen für die Arbeit in der OKJA begeistern.

VERÖFFENTLICHT AM: Dienstag, 15. April 2025

Beitrag von Elias Rössle [JAE] Zuger Zeitung

Beitrag zum Thema Sexismus bei Jugendlichen in der Zuger Zeitung vom 15.4.25

Hier gehts zum Artikel: Sexismus bei Jugendlichen: Ein Gespräch mit Elias Rössle aus Unterägeri

VERÖFFENTLICHT AM: Dienstag, 4. März 2025

Jahresbericht 2024 vom Verein Zuger Jugendtreffpunkte

Mit den Teilbereichen Jugendkulturzentrum industrie45 und Jugendanimation Zug, sowie dem Jugendtreff Herti

Der Verein bezweckt die Förderung und Führung von Jugendtreffpunkten und anderen Einrichtungen der Jugendarbeit in Zug. Die all­gemeine Zielsetzung des Vereins ist darauf ausgerichtet, den Jugendlichen Freiräume für eine vielseitige und bewusstere Frei­zeitgestaltung zu schaffen, sie auf ihrem Weg in die erwachsene Selbständigkeit und Mündigkeit zu fördern und sie in die gesellschaftlichen Prozesse zu integrieren. Der Verein unterstützt Bestrebungen zur Selbstverwaltung in den einzelnen Treffpunkten.

Es ist Ziel des Vereins, Ju­gendarbeit und Ju­gendpolitik nicht isoliert zu betrachten, sondern im Rahmen der Gesellschaft gesamtheitlich zu ent­wickeln. Dazu arbeitet der Verein zusammen mit Behörden, Vereinen und Jugendorganisationen. Die Angebote des Vereins grenzen sich von schulischen oder verbandlichen Formen der Jugendarbeit besonders dadurch ab, dass diese meist kostenfrei, ohne Mitgliedschaft oder besondere Zugangsvoraussetzungen in ihrer Freizeit genutzt werden können. Somit wird auch für bildungs- und sozial benachteiligte junge Menschen ein wichtiger Beitrag zur Integration und Vermeidung von Ausgrenzung geleistet.

Hier geht es zum Jahresbericht: ZJT_JB_24