SKAJ fungiert als Vernetzungsgefäss für alle professionell tätigen Personen (der Gemeinden und Landeskirchen) in der Soziokulturellen Animation im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit im Kanton Zug. Unter dem Label SKAJ gestalten die Fachpersonen die offene und kirchliche Kinder- und Jugendarbeit aktiv mit und tragen zur kontinuierlichen fachlichen Weiterentwicklung der Arbeitsfelder als auch ihrer eigenen Kompetenzen bei.
Als Expert*innengruppe ist SKAJ in adressat*innenspezifische- und berufsrelevante Prozesse einbezogen. Orientiert an den Lebenswelten Zuger Kinder und Jugendlicher vertritt SKAJ deren Interessen und bezieht Position zugunsten einer wirksamen und sichtbaren Kinder- und Jugendförderung sowie Kinder- und Jugendarbeit.
Abschlussbericht Zuger Meitli Lager

Das Zuger Meitli Lager (Zumela) ist ein kantonales Projekt mit dem Ziel, Mädchen im Oberstufenalter zu fördern, soziale Kontakte zu ermöglichen, einen geschützten Raum zu bieten und sie in der Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten.
Gemeinsam mit einer Partizipationsgruppe von interessierten Mädchen der 1. bis 3. Oberstufe organisieren soziokulturelle Animatorinnen ein Lagerwochenende. Das Zumela (früher Girls in Motion) fand bis 2021 jährlich statt. Nach einer zweijährigen Pause (2022–2023) wurde es 2024 mit einem überarbeiteten Konzept erfolgreich wieder aufgenommen. Die Anpassungen beinhaltete die Beteiligung aller Jugendarbeitsstellen des Kantons. Die Zusammenarbeit unter dem Netzwerk SKAJ führt zu einem wichtigen Fachaustausch und Lernfeld für die Jugendarbeitsstellen und fördert die Mädchenarbeit im Kanton.
An diesen Erfolg anknüpfend startete das Projektteam im Frühjahr 2025 erneut in die Planung des diesjährigen Zumelas, welches im November 2025 durchgeführt wurde.
Weiteres finden Sie im Abschlussbericht Zumela 2025.
SKAJ-Fachpersonen stärken junge Stimmen

Beim 13. Kantonalen Jugendpolittag Zug standen die Jugendlichen im Mittelpunkt – unterstützt von rund 20 Jugendarbeiter*innen aus dem Netzwerk SKAJ, die als Moderator*innen und Prozessbegleiter*innen entscheidend zur gelungenen Umsetzung beitrugen. Ihre Arbeit sorgte dafür, dass Partizipation nicht nur ein Schlagwort blieb, sondern im direkten Austausch zwischen Jugendlichen und Politik tatsächlich gelebt wurde.
Vom ersten Austausch über die Themenwahl bis hin zum Dialog mit Politiker*innen aus den Gemeinden – die Fachpersonen sorgten dafür, dass die Jugendlichen ihre Anliegen klar formulieren und selbstbewusst vertreten konnten. Sie moderierten Diskussionen, strukturierten Arbeitsprozesse und unterstützten die Gruppen dabei, aus Ideen konkrete Forderungen zu entwickeln.
Diese professionelle Begleitung ist zentral für den Erfolg des Jugendpolittags. Dadurch entstehen Begegnungen auf Augenhöhe: Jugendliche erfahren, dass ihre Meinung zählt, und Politiker*innen hören, was junge Menschen wirklich bewegt.
Der Jugendpolittag zeigt eindrücklich, wie wirkungsvolle Partizipation gelingen kann, wenn Fachpersonen aus der Jugendarbeit aktiv mitwirken. Durch ihre Erfahrung und ihr Engagement wird politische Bildung lebendig – und aus abstrakten Begriffen wie Demokratie oder Mitbestimmung wird greifbare Praxis.
Strategiekonferenz des DOJ - wertvoller Austausch für SKAJ
Die Geschäftsleitung des Netzwerk SKAJ nahm an der Strategiekonferenz des Dachverband DOJ · Association AFAJ · Associazione ASAG/AFAJ teil und konnte von einem intensiven, fachlichen Austausch mit Akteur*innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeitaus der ganzen Schweiz profitieren. Die Erkenntnisse sind für unsere Arbeit im Netzwerk besonders wertvoll.
Zentrale Erkenntnisse für SKAJ:
– Der 𝙙𝙞𝙜𝙞𝙩𝙖𝙡𝙚 𝙒𝙖𝙣𝙙𝙚𝙡 bleibt eine Herausforderung.
– Der Bedarf an nationalem und regionalem 𝙇𝙤𝙗𝙗𝙮𝙞𝙣𝙜 ist gross.
– Der 𝙁𝙖𝙘𝙝𝙠𝙧ä𝙛𝙩𝙚𝙢𝙖𝙣𝙜𝙚𝙡 ist schweizweit spürbar und erfordert innovative Strategien.
Die Energie und der Wille, die Zukunft der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam weiterzubringen, waren deutlich spürbar und motivieren auch unsere Arbeit im Netzwerk SKAJ.
14. KANTONALER JUGENDPOLITTAG
Der nächste Jugendpolittag findet am 19. November 2026, 08:30 – 17:00 Uhr im Burgbachsaal Zug statt.
Mehr Informationen dazu hier.